Berichterstattung über CPM in der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 23.09.2009
Der Erfolg ist präzise geplant
Von Karin Katzenberger-Ruf.
Hirschberg. Wenn am Rande der Wirtschaftskrise von aufstrebenden Unternehmen gesprochen wird, wird die RNZ natürlich hellhörig. Im Gewerbepark, genauer "Im Rott 6 bis 10" feiert nächstes Jahr CPM sein zehnjähriges Bestehen. Claus-Peter Maier hat die Firma, die letztes Jahr zur GmbH umgewandelt wurde, im Jahr 2000 gegründet und ist seit 2004 ins Gewerbegebiet umgezogen. Die RNZ stellt heute in ihrer neuen Serie "Unternehmen im Gewerbepark" CPM vor.
Längst ist CPM deutschlandweit einer der führenden Zulieferer von Medizinprodukten mit Schwerpunkt in der Dental-Implantologie. Unternehmensgründer Claus-Peter Maier, der zuvor jahrelang Berufserfahrung bei einem der weltweit führenden Implantathersteller sammelte und dort unter anderem Lieferanten "für ihren Qualitätsjob fit machte", geht davon aus, dass ihm die Kundschaft so schnell nicht ausgeht: Implantate hält er für den besten Zahnersatz überhaupt und Alternativen hierzu haben nicht annähernd die für den Patienten wünschenswerte langlebige Qualität.
Ab 2000 schaffte es der Unternehmer, aus seinem Ein-Mann-Betrieb ein mittelständisches Unternehmen mit über 50 Beschäftigten, die untereinander alle "per Du" sind, egal in welchem Bereich sie arbeiten, zu entwickeln. Zum Unternehmen, das eng mit der Kundschaft zusammenarbeitet, gehört inzwischen auch ein kleines "Kompetenzzentrum", in dem Projekte aus der eigenen Entwicklung zur Serienreife umgesetzt werden. Weil sich CPM außerdem den eigenen Nachwuchs heranziehen will, bildet der Betrieb im gewerblichen und im kaufmännischen Bereich Lehrlinge aus.
Noch relativ neu im Sortiment sind Produkte für die Wirbelsäulen-Implantologie. Als Geschäftsführer der CPM Präzisionsdrehtechnik sagt Christian Kick, der Betrieb werde langfristig auf mehrere Säulen bauen. Demnach ist das folgende Geschäftsjahr schon akribisch vorgeplant, was Unternehmensentwicklung und Kundenkontakte betrifft. Die Vision, noch größer zu werden, gibt es momentan nicht. Und doch liegt gegenüber ein Baugelände brach, auf dem die Firma bald eine neue Produktionsstätte errichten könnte.
Wann das sein wird, ist laut Claus-Peter Maier noch nicht klar. Nach größeren Investitionen in den Jahren 2007 und 2008 ist er erst mal froh, eine kurze "Konsolidierungsphase" hinter sich zu haben. Derweil hat er in seinen Jahren als Unternehmer festgestellt, dass ein allzu schnelles Wachstum einer Firma auch nicht gut tut. Aber es geht dennoch seit Jahren bergauf und von einer Krise kann der Firmenchef nicht berichten. Im Gegenteil. Im gut gemachten Firmen-Prospekt wird auch die Tochtergesellschaft "Nanolize" vorgestellt. Dort geht es darum, geätzte Oberflächen herzustellen oder Produkte steril zu verpacken und auszuliefern.
An anderer Stelle erklärt CPM seine Erfolgsformel: Demnach ist es die Kundennähe und eben nicht nur das ständige Wachstum, das CPM vom reinen Produktionsunternehmen zum Systemanbieter avancieren ließ. Das "Miteinander zum Erfolg" wird mit flachen Hierarchien (womit wir wieder beim kollegialen "Du" wären), ehrlicher und offener Kommunikation untereinander und Flexibilität erklärt. Und dann sind da noch die strengen Qualitätskontrollen, die für Produkte in der Medizinbranche unabdingbar sind. "Das fängt bei der Auswahl und Beschaffung von Rohstoffen an und endet bei der Endkontrolle eines jeden Teils unter dem Mikroskop" ist im Prospekt zu lesen.
Info: Mehr auf der Homepage unter www.cpm-praezision.de oder direkt unter der Telefonnummer 06201/844380
